Geocaching ist eine spannende Sache. Das denke ich jedes mal, wenn ich online schaue, was ich als nächstes mal finden könnte, gern auch in Gesellschaft mit Kai, die Anna war auch schon mit. Das Stöbern nach den nächsten Zielen macht einen Heidenspaß und werden in diverse Apps “eingesaugt” (bin da noch am testen). Eine Tour wird geplant. Was nehme ich diesmal, einen Multi oder Traditional oder Mystery?
Und die Dose erstmal… mutig auf einen Nano stürzen? Oder doch lieber etwas größer?
Nachdem ich wieder mal viel mehr Zeit beim Stöbern auf www.geocaching.com, www.opencaching.de und dergl. verbracht habe, gehts los. Der Weg ist das Ziel und da ich grad anfange, sind die Wege noch recht kurz und lassen sich bequem per Rad erreichen. Der Rucksack ist mit allerlei Dingen gepackt, die man im Allgemeinen brauchen könnte: Notizblock, Stift, kleiner Spiegel, kleine Zange, Strom fürs Smartphone, Wasser, Zeckenzange, diverse Apps (Geocaching-App, Karte, Kompass, Lösungshilfe für diverse Rätsel…) und dies und das und jenes.
Die bittere Wahrheit ereilt mich dann in der Realität. Herrje, was bin ich neidisch auf diese alteingesessenen Geocacher, die irgendwo vorbeifahren und sich einfach nur denken, das da doch wohl ein prima Versteck wäre! Und Zack, da ist auch eins… während solche Leute die Dosen im Vorbeigehen oder gar im Schlaf mal eben so einloggen suche ich mir einen von diesen Wölfen – ach was, ein ganzes Rudel davon. Die bisher gelösten zwei waren jeweils in netter Begleitung, bei denen ich zwar hilfreich bei der Suche war, aber die Dosen habe letztendlich nicht ich gefunden. Buäh. Der Vollständigkeit halber sei hier erwähnt, das sich neben diese zwei Erfolge einige Misserfolge gesellen.
Nun, denke ich mir, da radel ich doch mal selbst los, das muss doch gehen! Zum Beispiel ein Mystery, der – wie bei so vielen – nur darauf wartet, mal eben auf dem Heimweg geloggt zu werden. Tja, ich war zwar erfolgreich im Löwenzahn sammeln, was meine Meerschweinchen überaus erfreute – den Cache, bzw. den Hinweis darauf habe ich nicht gefunden.
Oder der Cache in einem Parkhaus. Ich hab da fast einen Trampelpfad in den Asphalt getreten vom ständigen auf- und abgehen… nix.
Aber ich bin noch nicht soweit, das ich diese als nicht-gefunden logge. Ich habe einfach noch nicht den Geocachingblick. Wenn ich den habe, dann stehe ich auch zu einem nicht-gefunden. Eher nicht. Bin eben noch fresh hinter den Ohren und lerne ständig dazu.
Diese Woche werde ich den nächsten angehen.
Übrigens ist Holger schuld, das ich dieses neue Hobby habe. Danke Holger.
Twitter links powered by Tweet This v1.8.3, a WordPress plugin for Twitter.